Paarberatung

In der Paarberatung bekommen Sie beide Raum für Ihre Gefühle und Sichtweisen und die dahinter liegenden Bedeutungen. Die Beratungssituation stellt dabei einen geschützten Rahmen dar, der dafür sorgt, dass Sie gehört und wahrgenommen werden und der Grenzverletzungen von Ihnen fernhält.

Kommunikation

Häufig befinden sich Paare in einer Spirale von Rechtfertigungen, Kritik und verschiedenster Abwehr, die weitere Verletzungen hervorrufen kann. In der Folge fühlen sich manche Partner*innen nicht mehr verstanden und auch nicht mehr von Bedeutung. Andere haben das Gefühl, nicht zu genügen oder nie etwas richtig machen zu können. Beiden Partner*innen ist es nicht mehr möglich, aufeinander zuzugehen. Gesprächsinhalte erscheinen diffus und wenig greifbar.

Gemeinsam versuchen wir herauszufinden, um was es eigentlich geht. Welche Gefühle, welche Bewertungen und welche Verhaltensmuster werden aktiviert? Was machen letztere mit der Partner*in?

Die personzentrierte Haltung fördert eine hilfreiche Kommunikation und unterstützt Sie gegenseitig im Prozess des Verstehens Ihrer Partner*in und Ihrer Beziehung. Die so gewonnene Transparenz hilft Ihnen, Ihrerseits eine veränderte Haltung einzunehmen, was zu neuen Beziehungsimpulsen führt.

Bindung

Bindungsängste und Bindungssehnsüchte spielen eine wichtige Rolle in Beziehungen und damit auch in unserer Beratung. Die Erkenntnisse der Bindungsforschung stellen eine Bereicherung für das Verstehen der Interaktion von Paaren dar und geben Orientierung im Beratungsprozess. Auch das Aufgreifen wesentlicher Erfahrungen aus der persönlichen Lebensgeschichte ermöglicht das vertiefte Verstehen Ihrer Beziehung und Ihrer Partner*in.

Erfahrung

Als freier Berater beim Bistum Hildesheim führe ich regelmäßig Paarberatungen durch. Meine Erfahrung ist, dass die meisten Paare durch die personzentrierte Herangehensweise, die viele Gemeinsamkeiten mit der Emotionsfokussierten Paartherapie (EFT) hat, zunächst einmal spürbare Entlastung erleben. Diese Entlastung führt zu mehr Öffnung der Partner*in gegenüber. Auch die oben beschriebenen Interaktionsmuster des Paares können von beiden Partner*innen besser wahrgenommen und verstanden werden. Dadurch kann jede Partner*in mehr Verantwortung für ihr Handeln übernehmen.

Sind beide Partner*innen wirklich bereit, Veränderungen einzugehen, bestehen gute Chancen für eine Harmonisierung der Beziehung.